Vertrags- und Claimsmanagement

Jedes Projekt im Maschinen- und Anlagenbau – und sei es auch nur die Lieferung einer Maschine innerhalb Deutschlands – beginnt mit einem Vertrag zwischen zwei Parteien. Dabei finden sich auf beiden Seiten häufig ganz unterschiedliche „Spieler“: vom KMU (der viel zitierte Hidden-Champion) bis zum global agierenden Großkonzern. Während erstere häufig nicht über eine eigene Projektmanagement- oder gar Rechtsabteilung verfügen, haben letztere in diesem Bereich gerade in den letzten Jahren stark „aufgerüstet“. Zumindest im Hintergrund eines jeden Projektes sind zahlreiche weitere Spieler beteiligt: gesetzliche Marktzugangsvoraussetzungen, über die der Staat das Inverkehrbringen von Maschinen- und Anlagen regelt, Sublieferanten, Logistikdienstleister etc. die koordiniert werden müssen und Versicherer, die im Schadensfall ggf. Schutz zumindest für bestimmte Schäden unter der Versicherungspolice bieten sollen. Wenn das Projekt „Lieferung einer Maschine“ dann in Schieflage gerät, wird es zur „Problemlösung“ oftmals weiteren Parteien übergeben: Sachverständigen und Gerichten.

Vertrags- und Claimsmanagement in einem Unternehmen bedeutet, die Wechselwirkungen zwischen den zahlreichen Beteiligten und die Risiken aber auch Chancen dieses komplizierten Netzwerkes zu berücksichtigen

Martin Launer
Partner, Deutschland
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